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Ginkgo – der Lebensbaum

Der Ginkgo zählt zu den ältesten Pflanzen der Welt: Die Gattung ist mehr als 270 Millionen Jahre alt. Ein einzelner Baum kann über 1000 Jahre alt werden. In Ostasien wird der Ginkgo als kraftspendende und lebensverlängernde Heilpflanze verehrt. Extrakte aus seinen Blättern fördern die Durchblutung und können so die kognitive Leistungsfähigkeit unterstützen.

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Ginkgo: alte Lebenskraft

Der Ginkgo – auch Ginko geschrieben – hat eine besondere Stellung in der Pflanzenwelt. Er lässt sich in seiner Entwicklungsgeschichte zwischen Farnen und Nadelbäumen verorten und verfügt über eine erstaunliche Widerstandkraft: Nach dem Abwurf der Atombombe trieb in Hiroshima zuerst ein Ginkgo wieder Blätter aus.

Der Baum ist zweihäusig, es gibt also weibliche und männliche Bäume. Sie unterscheiden sich erst ab einem Alter von etwa 25 Jahren, wenn sie geschlechtsreif werden. Der ranzige Geruch der weiblichen Ginkgo-Früchte kommt von der enthaltenen Buttersäure.

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Wertvolle Blätter

Die Blätter des Ginkgo sind an der Vorderkante tief eingeschnitten und wirken dadurch zweilappig. Darauf verweist auch der Name dieser Art «biloba» (zweilappig). In den Blättern sind wertvolle Substanzen enthalten. Inhaltsstoffe mit Namen wie Ginkgoflavonglykosid, Ginkgolid A, B oder C und Bilobalid kommen in keiner anderen Pflanze vor.

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Neuer Schwung für das Gehirn

Die Inhaltsstoffe des Ginkgos unterstützen die Energieversorgung der Nervenzellen im Gehirn. Sie verbessern die Fliesseigenschaften des Blutes und damit auch die Versorgung des Gewebes mit Sauerstoff und Nährstoffen. Darüber hinaus können die Inhaltsstoffe des Ginkgo-biloba-Extrakts geschädigte Zellkraftwerke regenerieren. Mit all diesen Eigenschaften kann der Extrakt dazu beitragen, Vergesslichkeit und Konzentrationsmangel zu reduzieren.